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Roman F. Hümbs
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Abbildung

Der Abbildungsmaßstab ist das Verhältnis zwischen Größe eines Gegenstandes
und der Größe seiner Abbildung.

Der Abstand des Linsenmittelpunktes bis zu dem Punkt, an dem sich die
Strahlen bündeln, wird als Brennweite bezeichnet. Bei Objektiven wird diese in
Millimetern angegeben und bestimmt damit dessen wesentlichste Eigenschaften:
Je kürzer die Brennweite, um so größer der Blickwinkel (Weitwinkelobjektive)
und um so kleiner der Abbildungsmaßstab. Je länger die Brennweite
(Teleobjektive), desto enger ist der Bildwinkel und größer die Abbildung eines
Objektes.

Die Abbildung sehr kleiner Gegenstände bezeichnet man als Makrofotografie.
Von Mikrofotografie redet man erst ab Maßständen ab 1:1 aufwärts. Eine
wichtige Größe in der Makrofotografie ist der Abbildungsmaßstab. Er ist definiert
als das Verhältnis von der Größe der Abbildung zu der Größe des Gegenstands:
Ein Abfotografieren einer 24x36 mm großen Fläche ergibt somit bei Kleinbild
einen Abbildungsmaßstab von 1:1, eine 48x72 mm große Fläche einen von 1:2
usw. Der Abbildungsmaßstab hängt von der Aufnahmedistanz und der
Brennweite ab. Um höhere Abbildungsmaßstäbe zu erreichen, steht
reichhaltiges Zubehör zur Verfügung.

Zum Beispiel:

Nahlinsen:
Sie vergrößern das Bild, indem sie wie eine Lupe wirken. Sie sind recht
preiswert und ein guter Einstieg. Generell verlängern Nahlinsen die
Belichtungszeit nicht. Haben aber oftmals eine Beschränkung in der optischen
Abbildungsleistung.

Automatikzwischenringe:
Hiermit kommen Sie näher an das Motiv heran. Einfach zwischen Kamera und
Objektiv setzen. Ideal für das 50 mm Normalobjektiv. Die Belichtungsfunktion
des Objektives bleibt dabei voll erhalten. Nachteil hier: der Weg der
Entfernungseinstellung ändert sich gravierend mit der eingesetzten Größe des
Zwischenrings.
Oftmals geht gar die Unendlichkeitseinstellung verloren, wodurch das
gewählte Objektiv nur für den gewählten Makrobereich einsatzbereit ist. Eine
Kombination von unterschiedlichen Zwischenringen ist denkbar. Mit einem Set
ist man ausreichend flexibel.

Telekonverter:
Sie verlängern die Brennweite, dabei bleibt die Naheinstellgrenze konstant.
Damit erhöht sich auch der maximale Abbildungsmaßstab um den
Konverterfaktor. Bei den sogenannten 1.4 Konvertern verändert sich als Beispiel
die Anfangslichtstärke eines 2.8 Objektives auf 4.0. Bei dem Einsatz eines 2.0
Konverters liegt die Anfangsblende bereits bei 5.6.
Nicht bei allen erhältlichen Konvertern zeigt die jeweilige Kamera auch den
„verlängerten" Wert der Blende an. So läßt sich mit dem Fremdhersteller Kenko
an Canon Bodys weiterhin mit offener Blende arbeiten, was dem AF System zu
gute kommt. Mit den org. Konvertern ist das nicht möglich.Balgengeräte:
Ebenfalls Auszugsverlängerungen. Aufgrund ihrer Bauart und Einsatz, außer
Makroobjektive lassen sich auch sogenannte Lupenobjektive anbringen, kann
man mit diesem Zusätzen nur noch vom Stativ arbeiten.

Makroobjektive:
Die beste Entscheidung und gleichzeitg die teuerste. Es sei nicht verschwiegen
das in diesem Fall die teuerste Lösung auch die bestmögliche ist, Bilder zu
fotografieren. Damit bei kleinen Insektenaufnahmen die Fluchtdistanz
eingehalten werden kann, sollte man sich mindestens für ein Lichtstarkes
ca. 100 mm Makroobjektiv entscheiden, welches darüber hinaus ohne Zubehör
sich einstellen läßt bis zum Faktor 1:1.

Lupenobjektive:
eine weitere Spezialität sind die Lupenobjektive die von einigen wenigen
Herstellern angeboten werden. Hier werden nochmals größere Maßstäbe
erreicht.

Ihr Roman F. Hümbs

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