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Roman F. Hümbs
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Tierfotografie

Tiere fotografieren in Gehegen und in freier Natur

Tiere zu fotografieren in einem Gehege ist nicht so einfach wie es im ersten Anschein nach ausschaut. Die Tiere sind zwar an den Menschen gewöhnt, das erleichert uns manches Bild. Gleichwohl wird es aber erschwert durch die vorhandene Umgebung, als da wären Gitter und Netze und weitere Besucher. Wie aber gelangt man nun an ansprechende Fotos?

Hier wie in der freien Natur gilt es ein recht langes Tele mit hoher Anfangsöffnung einzusetzen, unter Umständen mit einem 1,4 oder gar 2 fach Konverter bestückt. Fragen Sie im Vorfeld nach, ob Sie auch solche Brennweiten einsetzen dürfen,denn in manchen Freigehegen besteht ein Verbot von langen Telebrennweiten.

Fotografieren Sie die Tiere am frühen Morgen, da sind diese aktiv und es ergeben sich schöne Motive. Meiden Sie Tage mit vielen Besuchern, fahren Sie unter der Woche hin. Bewegen Sie sich behutsam in den Freigehegen, haben Sie vor allem Geduld. Machen Sie Pause wenn es auch die Tiere machen. Passen Sie sich den Gegebenheiten an.

Stimmen Sie ihre Kleidung darauf ab. Naturfarben sind angesagt. Bei der Ausrüstung: Lichtsstarke Teleobjektive mit Brennweiten ab 300 mm aufwärts. Ein stabiles Stativ, am besten in schwarz. Ein Stativ in Silber bietet Lichtern zu viele Reflexionen, davon fühlen sich Tiere sich gestört.

Jeder Profi erkennt bei den hier gezeigten Aufnahmen sofort, das es sich nicht um "freie" Tiere handelt. Woran? Nun, bei der Kuh ist es einwandfrei am Knopf im Ohr, bei der Eule erkennt man am rechten Bein eine Markierung und der Marabu, trotz der Bewegung fällt einem Kenner auf, dass die Federn gestutzt sind, damit er nicht davonfliegen kann.

Gehege sind ein wichtiger Bestandteil geworden. Für etliche Tierrassen bedeutet das sogar die einzige Chance des Überlebens! Sprechen Sie im Vorfeld mit den Betreibern des jeweiligen Geheges ihr Vorhaben ab. Alle Beteiligten werden es ihnen danken. Viel Spaß beim fotografieren.

Der Ameisenbär entstand mit 600 m Brennweite, Stativ.

Der Eisvogel wurde mit 500mm Brennweite fotografiert. Hierbei ist von Vorteil wenn man weis wo sich dieses Tier aufhält, damit man nah genug heran kommt. Freihandaufnahme

Text und Foto © Roman F. Hümbs

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